In seinem künstlerischen Ansatz experimentiert Atau mit dem Medium Klebeband und hinterfragt dessen grundlegende Prinzipien: Durch Schnitte und Auslassungen löst er gerade Linien auf, integriert kreisförmige Formen und lässt Zwischenräume entstehen, durch die die Materialität der Oberfläche als weitere Ebene sichtbar wird. Farbüberlagerungen und -verschiebungen erzeugen Farbverläufe, die – je nach Position der Betrachter*innen – die Linien bei der Betrachtung auflösen.Sein Ausgangspunkt sind häufig Strukturen und Raster, in die er mit großer Detailtiefe hinein- und wieder herauszoomt: urbane Netzwerke, Bildelemente wie Pixel, sich miteinander verbindende Nervensysteme. Er arbeitet oft intuitiv und ohne Vorlage. Er ist fasziniert davon, während des kreativen Prozesses Entscheidungen zu treffen, die das künstlerische Ergebnis maßgeblich beeinflussen.
















































